Sentiment-Analyse – Was ist Marktstimmung und wie wirkt sie sich auf den Aktienmarkt aus?

Wie Sie mit Hilfe der Sentiment-Analyse von der Veränderung der Marktstimmung profitieren können

Langfristig mögen Bewertungen Aktienkurse beeinflussen, aber kurzfristig ist es vor allem die Marktstimmung, also das Markt-Sentiment, welche die Kurse bewegt. Diese kann Investitionsmöglichkeiten für langfristige Investoren schaffen, um attraktive Einstiegspunkte zu identifizieren, und für aktive Händler, um sowohl Positionen zu eröffnen als auch zu schließen.

Sentiment-Analyse / Marktstimmung
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Die Sentiment-Analyse ist eine sich entwickelnde Technik, die effektiv eingesetzt werden kann, um die fundamentale, quantitative und technische Analyse zu ergänzen. Die Stimmungsanalyse ist auch eine der erfolgreichsten Methoden, um die Auswirkungen der Marktpsychologie in eine Handelsstrategie einzubeziehen. Empirische Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die Stimmung der Anleger einer der zuverlässigsten Indikatoren für zukünftige Preisbewegungen ist.

Was ist die Marktstimmung?

Marktstimmung
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Die Marktstimmung, oder auch das Markt-Sentiment, ist ein qualitatives Maß für die Stimmung und Einstellung der Anleger zu den Finanzmärkten im Allgemeinen und bestimmten Sektoren oder Wertpapieren im Besonderen. Positive und negative Stimmungen treiben die Kursentwicklung und schaffen Handels- und Investitionsmöglichkeiten für aktive Händler bzw. langfristige Investoren.

Das Markt-Sentiment kann auch als die aggregierten öffentlichen Meinungen, Ansichten, Gefühle, Stimmungen oder Ausblicke beschrieben werden, die die Marktpsychologie zum jeweiligen Zeitpunkt ausmachen. Da die Marktstimmung nicht genau definiert oder gemessen werden kann, gibt es keine spezifische korrekte oder falsche Methode zur Durchführung einer Stimmungsanalyse. Dennoch gibt es Möglichkeiten, gewissen Indikatoren zu verwenden und zu kombinieren, die die Marktstimmung reflektieren.

Wie Emotionen den Aktienmarkt beeinflussen

Der Zyklus der Marktemotionen
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Kurzfristig werden die Märkte und genauso die Händler und Investoren von Emotionen getrieben – vor allem von Angst und Gier. Die Angst vor dem Verpassen (fear of missing out), FOMO, kann Investoren dazu veranlassen, Preise für Vermögensgegenstände zu zahlen, die in Wirklichkeit unverhältnismäßig sind. In diesem Fall kaufen sie nicht, weil ein Wertpapier eine gute Investition ist, sondern weil sie etwas tun müssen, um das Gefühl zu vermeiden, ansonsten etwas zu verpassen. Auf der anderen Seite verkaufen Anleger während der Baisse oft Aktien zu Kursen, die deutlich unter ihrem Wert liegen, damit sie den Schmerz des Geldverlustes nicht mehr spüren müssen.

Dies sind beides Beispiele dafür, wie Emotionen Investoren zwingen können, Entscheidungen zu treffen, die nicht rational sind. Es zeigt auch, warum Höchst- und Tiefststände an den Märkten in der Regel von extremen Niveaus der Positivität und Negativität begleitet werden. Die Stimmung ist häufig am höchsten kurz vor den wichtigsten Höchstständen und häufig am niedrigsten kurz vor den wichtigsten Markttiefs. Durch die Verwendung der Sentiment-Analyse können Investoren versuchen zu identifizieren, wann der Markt von Emotionen und nicht von rationalen Entscheidungen getrieben wird. Sie können Stimmungsänderungen aufgreifen, teilweise bevor es Neuigkeiten gibt, die das Verhalten der Aktienkurse erklären.

Marktstimmungsindikatoren für die Sentiment-Analyse

Wie bereits erwähnt, gibt es keine spezifische Möglichkeit, die Marktstimmung zu messen. Es gibt jedoch eine Reihe von Indikatoren und Kennzahlen, die uns eine gute Vorstellung davon vermitteln, wie die Teilnehmer die Aussichten für die Märkte einschätzen.

VIX Index

VIX Index / Fear Index
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Einer der bekanntesten ist der VIX Index oder CBOE Volatility Index, ein Index, der die implizite Volatilität von S&P 500 Indexoptionen erfasst. Investoren kaufen Optionen, um ihre Portfolios abzusichern und zu schützen. Wenn sie eine steigende Volatilität erwarten, bieten sie die Optionen teurer an, und der Index steigt. Der VIX wird als „Fear Index“ bezeichnet, da er einen guten Hinweis auf das Ausmaß der Angst am Markt gibt.

Put Call Ratio

Eine ähnliche Methode, die ebenfalls weit verbreitet ist, ist das Put Call Ratio, das das Verhältnis von Put-Optionen zu Call-Optionen misst. Da Investoren Puts kaufen, um ihre Investitionen zu schützen, bedeutet ein hoher Wert, dass die Anleger Angst vor einem Marktrückgang haben, während ein niedriger Wert auf eine erhöhte Risikobereitschaft der Anleger hinweist.

„Safe Haven“ Assets

Safe Haven Assets / Goldbarren / Edelmetalle
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Steigende Kurse von so genannten „Save Haven“ Assets sind ebenfalls ein guter Indikator für das Ausmaß der Angst am Markt. „Save Haven“ Assets bezeichnen bestimmte risikofreie Anlagen wie US-Treasuries, die Währungen der USA und der Schweiz sowie Edelmetalle. Wenn die Stimmung negativ ist, steigen diese Vermögenswerte oft im Preis, da Investoren nach sicheren Mitteln suchen, um Vermögen zu parken.

„Risk on“ Assets

Investoren wechseln zu sicheren Geldanlagen, wenn sie risikoscheu sind, und zu riskanteren Geldanlagen, wenn die Stimmung positiv ist. Dies wird als „Risk on / Risk off Trade“ bezeichnet. Zu den „Risk on“-Anlagen gehören bspw. Währungen von Schwellenländern, Anleihen und Aktien, Hochzinsanleihen, Junk-Bonds und Small-Cap-Aktien.

„High / Low“ Index

Sentiment-Analyse / Börsenanalyse Illustration
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Der „High / Low“ Index ist ein Verhältnis von Aktien, die neue 52-Wochen-Hochs erreichen, im Verhältnis zu solchen, die neue 52-Wochen-Tiefststände markieren. Ein Wert unter 30 impliziert eine rückläufige Stimmung, während ein Wert über 70 eine bullische Marktstimmung impliziert.

Aktienkursbreite

Die Aktienkursbreite ist ein ähnliches Maß, das die gehandelten Volumina von Aktien mit steigenden Kursen mit denen sinkender Aktien vergleicht. Die Idee ist zu analysieren, ob das Geld wirklich in oder aus dem Aktienmarkt fließt, unabhängig von der Anzahl der steigenden Aktien.

CNN’s Angst- und Gierindex

CNN Angst- und Gier-Index
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Der CNN Angst- und Gier-Index kombiniert 7 verschiedene Stimmungsindikatoren zu einem Wert zwischen 1 und 100, wobei 1 für extreme Angst und 100 für extreme Gier steht. Die verwendeten Indikatoren umfassen alle oben genannten Stimmungsindikatoren sowie das Markt-Momentum.

Neue Entwicklungen in der Stimmungsanalyse

Die Fortschritte der letzten Jahrzehnte bei Technologie- und Online-Medienplattformen eröffnen neue Möglichkeiten der Sentiment-Analyse. Dieser Bereich ist noch relativ jung, aber es wurden mehrere vielversprechende Techniken entwickelt, die unter anderem Social Media Content, Crowd Sourcing Plattformen und Google Search Trends analysieren. Daten von diesen Plattformen verleihen der Stimmungsanalyse eine neue Dimension, indem sie Gedanken, Meinungen und Aktivitäten von Millionen von Menschen in Echtzeit verfügbar machen.

Künstliche Intelligenz (K.I.) kann auch eingesetzt werden, um Muster und Zusammenhänge zwischen Stimmung und Preishistorie an der Börse zu identifizieren. Dieser neue Bereich der Stimmungsanalyse stellt die Konvergenz von Online-Medien, Big Data und künstlicher Intelligenz dar und führt dazu, dass die Sentiment-Analyse zu einem immer wichtigeren Instrument für Marktteilnehmer und Fondsmanager wird.

Wie Sie die Stimmungsanalyse für den Handel nutzen können

Stimmungsanalyse / Marktstimmung
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In den meisten Fällen sollte die Stimmungsanalyse mit anderen Formen der Analyse kombiniert werden. Oftmals ergeben sich die besten Chancen, wenn Stimmung und Fundamentaldaten nicht übereinstimmen. Empirische Beweise zeigen auch, dass extreme Stimmungswerte sehr oft an Wendepunkten auftreten. Letztendlich ist es das, was die Preise bewegt, was die Menschen auf dem Markt denken, unabhängig davon, ob ihre Ansichten mit den Fundamentaldaten übereinstimmen oder nicht. Die Stimmung treibt Angebot und Nachfrage, was wiederum die Kurse bewegt. Sie kann den Kurs auch in die gleiche Richtung wie Fundamentaldaten treiben – oder in die entgegengesetzte Richtung – und kurzfristig schlagen Stimmungsdaten häufig Fundamentaldaten.

Es gibt zwei gegensätzliche Faktoren, die bei der Verwendung von Sentiment für Handelsentscheidungen zu berücksichtigen sind. Erstens, solange sich die Stimmung weiter verbessert, werden die Kurse steigen oder zumindest nicht mehr fallen. Ebenso wird eine sich verschlechternde Stimmung dazu führen, dass die Kurse fallen oder nicht mehr steigen. Gleichzeitig kann eine steigende Stimmung zu überkauften oder blasenartigen Bedingungen führen, was fast immer zu einer deutlichen Umkehrung führen wird. Eine negative Stimmung kann zu Überverkaufsbedingungen führen, bei denen die Aktienkurse unterbewertet werden.

Die Nutzung der Marktstimmung für den Handel bedeutet daher, sich bewusst zu sein, wie sich die Stimmung verändert, genauso wie der breitere Kontext, Grundlagen oder Trends. Als Trader müssen Sie sich darüber im Klaren sein, was passieren könnte, wenn sich die Stimmung auf die eine oder andere Weise zu ändern beginnt. Die größten Kursbewegungen treten auf, wenn sich die Stimmung schnell ändert und wenn eine große Gruppe von Marktteilnehmern von einer bullischen zu einer bearishen Ansicht wechselt oder umgekehrt. Die profitabelsten Chancen bestehen daher, wenn die Voraussetzungen für eine sich schnell ändernde Stimmung gegeben sind.

Kauf das Gerücht, verkauf die Tatsache – Buy the Rumor, Sell the Fact

Aktienhändler bei der Analyse von Daten
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Wenn eine Idee bereits weitgehend akzeptiert oder am Markt bekannt ist, werden die Auswirkungen häufig begrenzt sein. Ereignisse werden häufig lange vor ihrem Eintreten in den Markt eingepreist. Tritt das Event dann ein, entwickeln sich Kurse häufig in die entgegengesetzte Richtung, wenn Gewinne mitgenommen werden. Dies ist bekannt als Kaufen des Gerüchts, Verkaufen der Tatsache („buy the rumor, sell the fact“), wobei häufig von einem best-case / worst-case Szenario ausgegangen wird.

Wenn das Ereignis eintritt, kann nur eine wesentliche Überraschung das Momentum am Laufen halten – in den meisten Fällen tritt eine Bewegung in die entgegengesetzte Richtung ein. Wenn es wenig Übereinstimmung auf dem Markt gibt und keine Nachrichten fließen, um die Meinungen der Marktteilnehmer entscheidend in eine Richtung zu ändern, bewegen sich Kurse häufig seitwärts. Dies wird so lange fortgesetzt, bis etwas passiert, das die Einstellung von genügend Teilnehmern ändert, um die Stimmung der gesamten Menge zu ändern.

Die Sentiment-Analyse ist am einfachsten, wenn ein regelmäßiger Prozess mit einer Vielzahl von Eingaben etabliert wird, so dass Anomalien bei einem oder zwei Indikatoren die Ergebnisse nicht verzerren. Eine regelbasierte Strategie wird auch helfen, mit all den Unklarheiten umzugehen, die bei der Untersuchung von Stimmung, Fundamentaldaten und Kursreaktionen auftreten können.

Stimmungsdaten
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Sentiment-Scores sollten auch im Zusammenhang mit längerfristigen Trends betrachtet werden. Abgesehen von den wichtigsten Marktober- und -untergrenzen können extreme Sentiment Scores durchaus das Ende einer Gegenbewegung während einer längeren Betrachtungsperiode signalisieren. Die Marktstimmung in jedem Zeitraum kann entweder positiv, negativ oder neutral bewertet werden. Dieses Rating kann dann mit anderen Analyseformen kombiniert werden, um Entscheidungen über Ein- oder Austiegszeitpunkte zu treffen.

Wenn Sie die Sentiment-Analyse nutzen möchten, um Anlageentscheidungen zu treffen, sollten Sie sich vor allem für Veränderungen im Sentiment und für extreme Stimmungswerte interessieren. Wenn die Stimmung von positiv zu negativ oder umgekehrt wechselt, können Sie nach unterstützenden Hinweisen Ausschau halten oder nach Handelsmöglichkeiten, um mit dem Momentum zu handeln, das durch steigende oder fallende Stimmungswerte entstehen kann.

Extreme Stimmungswerte können eine Möglichkeit darstellen, nach „Mean Reversion Trades“ zu suchen, oder nach Transaktionen in Richtung eines längerfristigen Trends. Allerdings sollten extreme Sentiment-Werte allein nicht dazu verwendet werden, Wendepunkte am Markt vorherzusagen. Vielmehr sollten Anleger nach anderen Hinweisen suchen, dass eine Top- oder Bodenbildung erreicht wurde, indem sie Volumen, Unterstützungs- und Widerstandsniveaus oder Momentum analysieren.

Wie Catana Capital die Sentiment-Analyse für die Vermögensverwaltung nutzt

Sentiment-Analyse / Data Intelligence Fund
Data Intelligence Fund von Catana Capital

Catana Capital nutzt die Leistungsfähigkeit der Sentiment-Analyse in Kombination mit Big Data, künstlicher Intelligenz und dem emotionslosen Prozess des automatisierten Handels, um den Data Intelligence Fund zu verwalten. Der Fonds verfolgt eine Long / Short Aktienstrategie basierend auf europäischen Aktien.

Big Data beschreiben große Datensätze, die oft automatisiert von Computernetzwerken gesammelt und analysiert werden können, um Muster und Zusammenhänge aufzudecken. Catana Capital verwendet Big Data und proprietäre Software für fortgeschrittene Markt- und Aktien-Sentiment-Analyse, die automatisiert für die Entscheidungsfindung verwendet werden.

Der Algorithmus verwendet Informationen von Social Media Plattformen, Nachrichtenartikeln und anderen Formen von Daten um über 2 Millionen Nachrichten pro Tag zu analysieren. Die Sentiment Klassifizierung erfolgt über automatische Textanalyse (Natural Language Processing). Diese Informationen werden dann von Catana Capital im Rahmen des Fondsmanagements für Investitionsentscheidungen verwendet.

Sentiment-Analyse / Big Data Analyse / Künstliche Intelligenz
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Diese Signale werden weiter mit Kursinformationen kombiniert und mit Hilfe von Deep-Learning-Algorithmen automatisch analysiert, um Muster und Beziehungen zwischen Stimmung und Preisbewegungen zu identifizieren. Die Kombination der entsprechenden Rechenpower mit maschinellen Lerntechniken ermöglicht es, handelbare Muster zu identifizieren, die weit über die traditionelle Anwendung von Stimmungsanalyse hinausgehen.

Künstliche Intelligenz und Big Data werden ebenfalls eingesetzt, um Exposure und Risiko zu steuern. Durch die Automatisierung des gesamten Prozesses wird der Einfluss von Emotionen weitestgehend eliminiert. Innovative Investmentfonds wie der Data Intelligence Fund von Catana Capital können so effizient die Chancen nutzen, die durch Emotionen und Stimmungen am Markt entstehen.

Ausblick: Investitionsentscheidungen auf Basis von Sentiment-Analyse

Die Stimmungsanalyse wird schon seit einiger Zeit erfolgreich von Marktteilnehmern eingesetzt. Neue Fortschritte in den Bereichen Data Science, K.I. und Textanalyse bringen die Nutzung der Sentiment-Analyse jedoch auf ein neues Niveau und ihre Bedeutung in der Vermögensverwaltungsbranche wird weiter zunehmen. Es wird erwartet, dass sie zu einem genauso wichtigen Analysefeld wie die fundamentale, quantitative oder technische Analyse werden kann. Sie wird auch den schnell wachsenden Einsatz von K.I. bei der Investitionsentscheidung mit vorantreiben.

Sentiment Modelle haben jedoch häufig eine begrenzte Lebensdauer. Der Vorteil eines Modells besteht häufig nur so lange, wie es nur wenigen anderen Marktteilnehmern bekannt ist. Einzelne Marktteilnehmer können möglicherweise einen Vorteil behalten, wenn ihr Modell Möglichkeiten identifiziert, die für größere Spieler nicht realisierbar sind. Aber wenn es um professionelle Fonds geht, werden angesichts des zunehmenden Wettbewerbs nur diejenigen mit einem echten Wettbewerbsvorteil langfristig erfolgreich sein können.

Dies bedeutet, dass nur Unternehmen wie Catana Capital, die kontinuierlich forschen, um neue Wege zur Nutzung von Stimmungsdaten zu finden, in der Lage sein werden, ihren Vorsprung zu halten oder auszubauen.

Über Richard Bowman
Richard Bowman is a writer at Catana Capital, analyst and investor based in Cape Town, South Africa. He has over 18 years’ experience in asset management, stockbroking, financial media and systematic trading. Richard combines fundamental, quantitative and technical analysis with a dash of common sense.

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